Arbeit

Ich arbeite im Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaften der Goethe Universität Frankfurt, bin dort angestellt als Technischer Assistent, arbeite jedoch an so vielen Dingen.

Steven am Arbeitsplatz
Steven am Arbeitsplatz

Zum eine beschäftige ich mich, aufgrund meines Studiums der Informatik, mit allem was auch nur im Geringsten mit Technik, PC und EDV zu tun hat. Oft sitze ich also an meinem Arbeitsschreibtisch und programmiere in MATLAB, kümmere mich um die Website des Fachbereiches oder manage das ein oder andere Organisatorische im Arbeitskreis.

Ein weiterer Bereich ist die Pflege unserer Tiere, wir halten in unserem Arbeitskreis einige Tiere. Außer den üblichen Mäusen und Ratten halten wir auch mongolische Wüstenrennmäuse (Gerbils), Heuschrecken und Fledermäuse, so genannte Blattnasenfledermäuse. Genau diese netten, süßen Fledermäuse füttere ich am Morgen und halte mit einer Kollegin zusammen den Stall sauber. Eine weitere Kollegin übernimmt die Käfige der Gerbils, Mäuse, Ratten und Heuschrecken. Ich für meinen Teil liebe jedes Tier was in unserem Stall lebt, und sorge so gut ich kann und es die Zeit zulässt für diese kleinen Wesen. Auch wenn wir manchmal, gerade bei den Fledermäusen, das ein oder andre Exemplar haben, dass einen richtig stresst. Momentan haben wir wieder so ein Tierchen. Diese kleine Fledermaus fliegt einem permanent vor der Nase herum und bleibt dafür sogar in der Luft stehen, nur um zu scannen wer sich vor ihm befindet. Auch wenn man ihnen neues Futter, oder Wasser gibt, fliegt der Kleine einem um die Beine, Arme oder Kopf. Aber so anstrengend der Kleine auch manchmal ist, so amüsant ist er auch.

Ein weiteres großes Projekt was ich an meinem Arbeitsplatz verfolge ist die selbstständige Durchführung von einem Forschungsprojekt über das Hörvermögen von Gerbils. Aber auch dazu wird äußerst vorsichtig mit den Tieren umgegangen und es wird immer versucht es dem Tier so angenehm wie möglich zu machen. Es würde ja auch nichts bringen, wenn das Tier durch zuviel Stress nicht mehr mitarbeiten möchte. Dennoch muss ich sagen, dass so lieb ich auch die Gerbils gewonnen habe, die Fledermäuse immer noch Vorrang haben. Liegt aber auch daran, dass ich zwar mit den Gerbils zusammen arbeite, aber die Pflege und Haltung wiederum nicht meine Aufgabe ist. Sollte sich das ändern und ich die Gerbils irgendwann mitmache, werden beide, egal ob Gerbil oder Fledi, gleich-gut behandelt.

Irgendwelche Neuigkeiten über meinen Arbeitsalltag werde ich auch hier posten.  Auch da kann man, wenn man alle Beiträge der Arbeit lesen möchte, einfach in der Linken Menüführung die Kategorie "Arbeit" auswählen.

Ich hoffe das war ein ausreichender Einblick in meinen Arbeitstag und in mein Berufsfeld, wenn dazu von irgendwem Fragen bestehen - einfach mich anschreiben, oder einen Kommentar hinterlassen.

Arbeit
  • Tierversuche: Geboren, um sinnlos zu sterben 24. April 2016

    Ein sehr schwieriges Thema!

    Deutsche Forscher kämen längst mit weniger Versuchstieren aus, würden Zulassungs- und Förderverfahren sie nicht ausbremsen. Hunderttausende Tierversuche wären vermeidbar.

    Quelle: Tierversuche: Geboren, um sinnlos zu sterben

  • Hunde am Arbeitsplatz tun uns nachweislich gut! – Produktiv & gesund – Tierecke – krone.at 15. April 2016

    Ich wusste es schon immer und auch mein Arbeitsplatz kann das so unterschreiben. Wenn ein Hundchen gut erzogen ist und nicht permanent die Arbeit zusammen bellt, ist es eine großartige Bereicherung für den Arbeitsalltag.

    http://www.krone.at/Tierecke/Hunde_am_Arbeitsplatz_tun_uns_nachweislich_gut!-Produktiv_-_gesund-Story-505315

  • Mein Arbeitsplatz 29. Mai 2013

    Hallo, mir ist aufgefallen, ich habe im alten Institut ein Foto von meinem Arbeitsplatz gemacht. Es gab jedoch kein schönes neues Foto von dem neuen Institut. Daher habe ich einfach mal ein Foto von meinem neuen, wunderschönen Platz gemacht.

    wpid-IMAG1651.jpg

    Mit Bild von Gaia, meinen zwei Bildschirmen und vielem mehr.

  • Schönes Wetter…grauenvoller Tag! 18. April 2013

    Hallo liebe Leser,

    2013-04-18 10.05.05

    heute ist wohl einer der miesesten Tage der Woche. Gefühlt habe ich die letzte Nacht 30 Minuten geschlafen. Warum kann nicht schon Freitag sein (?)....gut das würde am Allgemeinbefinden auch nichts ändern. Ich hoffe dennoch das mir heute der ein oder andere nützliche Post in meinem Blog gelingen wird. Hier ist gerade noch sehr schönes Wetter, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann 🙂 ! Allen Lesern wünsche ich dennoch einen schönen Tag.

    Grüße, Steven

  • Frankfurt, versunken im Schnee! 21. Dezember 2010

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe euch heute mal ein paar Bilder vom schönen Grüneburgpark gemacht, der sich direkt hinter meine Arbeit befindet. Ein Bild ist sogar direkt aus meinem Fenster heraus fotografiert. Für frankfurter Verhätnisse soll hier sogar richtig viel Schnee liegen. Jedoch wenn man aus Thüringen kommt, wirken die "Schneemassen" nahezu normal. Aber man merkt das das hier etwas völlig unnormales zu sein scheint. Plötzlich kann kaum ein Frankfurter noch mit seinem Auto umgehen geschweige denn mit seinen Füßen. Hier wird an Stellen 30km/h gefahren, an denen es überhaupt nicht glatt ist, jedoch an anderen stellen wird mit 80 durchgerauscht an denen selbst ich nur 50-60km/h fahre. Ohne jemanden diskreminieren zu wollen, aber sie sind es eben nicht gwohnt. Ich würde sicher nicht mit skandinavisch-sibierischen Verhältnissen klar kommen, das wär mir dann eine Spur zu heftig. Dennoch habe ich ja hier vier Bilder für euch, so kann jeder sehen wa es bei uns für Wetter ist.

  • Samstag, und ich bin….an der Arbeit! 20. November 2010

    Halli Hallo,

    schon gestern, zum Freitag, war ich bis 21:30Uhr an meiner Arbeit. Leider wollte ein Gerbil nicht aus seiner Narkose erwachen. Was man aber verstehen kann, er lag schließlich so kuschelig unter einer Wärmelampe, dass er sicherlich von Hawaii geträumt hat. Gut, in seinem Fall eher von der Mongolei, seiner Heimat. Jedenfalls war es diesmal nicht mein Versuchstier, sondern das von einem studentischen Praktikum. Ich hatte nur die Aufsicht freiwillig übernommen, da alle anderen dringend nach Hause mussten. Hätte ich vorher gewusst, dass das Tierchen sich elend lange im Traumland befunden hat, hätte ich abgelehnt. Oder auch nicht! Ich mag ja die Tierchen und will ja, dass sie sobald sie aufwachen auch wieder zu ihren Artgenossen kommen. Die Tiere haben nun mal ein Sozialverhalten und sind nicht gern allein, also sollte man das denen auch geben. Dennoch sitze ich zum Samstag wieder hier, da die Wärmelampe die ich gestern gebraucht habe, heute jemand anderes braucht und diese für denjenigen nicht zugänglich war. Nun ja, ich bleib jedoch auch nur noch 20-30min, wir haben es ja schon 13:30Uhr. Hab mich hier so schön an dem Internet festgesessen, da bin ich glatt geblieben. Habe ein paar schöne Bilder von der Aussicht hier gemacht, die stelle ich sicher die nächsten Tage online. Wenn man hier auf das Dach geht, ist es wirklich richtig schön...ihr werdet es sehen. Bis dahin...

    Beste Grüße,

    Euer Stevie

  • Mein neuer Versuchsraum 19. November 2010

    Hallo liebe Leute,

    seit gestern habe ich einen neuen Raum für meine Versuche. Dieser liegt zwar im Keller, es ist dunkel und ich mutiere irgendwann sicher zum Kellermonster, aber er ist schön, gut isoliert und Gaia hat auch Ihre Ruhe. Der Raum ist sogar so gut Schallisoliert, man kann da schreien wie man will, niemand im Haus hört einen (irgendwo auch ein bisschen beängstigend). Aber damit jeder sieht wie "schön" es da ist, habe ich selbstverständlich ein paar Fotos gemacht. Bei dem Bild von Gaia und mir, war es leider so, dass nach 5Stunden im Versuch Gaia langsam langweilig wurde. Da musste man dann einfach eine Kuschelrunde einwerfen. Hat aber auch mir ganz gut getan, da man in diesem schallisolierten Raum, nicht nur selber nicht gehört wird, man hört auch nichts anderes mehr. Dementsprechend wird man schön müde über kurz oder lang. Auch die Tatsache, dass ich mich mit Gaia unterhalte ist sehr merkwürdig (ich mache das zwar häufiger 🙂 ) aber man hört sie da so komisch an, man erkennt die eigene Stimme kaum.

  • Ich Arbeite irgendwie fast im Wald 19. November 2010

    Da geht man nichts ahnend eine Zigarette rauchen, blickt über die Gebäude des biologischen Instituts und genießt das ganze nach einer sehr langen Messung. Eigentlich sieht man hier öfter mal ein Kaninchen, Mäuschen, "Ratte", oder auch mal ein Eichhörnchen. Aber noch nie war ein Eichhörnchen so frech wie dieses. Es saß mitten auf dem Ast hat an etwas rumgekaut und auf einen Pfiff hin, dreht es sich um schmatzt und ignoriert einen komplett. Da habe ich erneut kurz gerufen, gleiches Spiel. Die Tierchen scheinen sich hier so an die Menschen gewöhnt zu haben, dass es denen total egal ist. Wir werden einfach ignoriert, schlimmer noch, ich hatte das Gefühl, als hätte ich den kleinen beim Mittag gestört. Nach einem Pfiff und einem Ruf, habe ich erneut versucht auf mich aufmerksam zu machen, aber das hat das Tier gar nicht eingesehen. Ich war für das Eichhörnchen gestorben, wurde keines Blickes mehr gewürdigt und es hat einfach weiter gefressen. Da habe ich dann wenigst noch ein Bild von seinem Puschel-Schwanz machen können. Mehr als sein Hintern wollt es mir ja nicht mehr zeigen.

    Leider sieht man es in der Miniaturansicht sehr schlecht (verdammte Handyfotografie). Aber wenn man auf das Bild klickt, sieht man in dessen Mitte den dicken rotbraunen Schwanz. Ich gehe mal von einem Männchen aus und habe es Eduard genannt.

  • Praktikum vorerst vorbei 11. November 2010

    Guten Abend,

    mittlerweile ist wieder Donnerstag und ab heute habe ich (jedenfalls bis Montag) keine Studenten mehr zu beaufsichtigen. Montag dann noch einmal und noch eine Woche später noch mal den Mittwoch, dann ist’s vorbei bis zum Sommersemester 2011. Morgen wird daher der erste halbwegs ruhige Tag der Woche, werde mich morgen wieder den Fledermäusen widmen und mich freuen wenn sie mir wieder um den Kopf rumflattern. Anschließend habe ich hier noch die ein oder andere Kleinigkeit zu bewerkstelligen und vor allem endlich mal meine eigenen Ergebnisse auszuwerten. Bis dahin, oder bis später...

    LG,
    Stevie

  • Montag, neue Woche – neues Glück 8. November 2010

    Guten Morgen und Allen eine schönen Start in die Woche. Ich habe gleich Praktikum und werde mit ein paar Studenten an einem Gerbil einen kleinen Hörtest machen. Ich hoffe das alles klappt... Sicher werde ich heute noch was posten! Wie gesagt, allen einen guten Start in die Woche.

  • Freitag, schöner Tag 5. November 2010

    Bald ist endlich Feierabend, ich bin heute etwas unmotiviert und denke an die Party heute Abend. Bin ja mal gespannt wie es so wird. Muss dann nur noch ein wenig mit Gaia raus und irgendwo ein Feierabend-Bier besorgen. Werde sicherlich heute nichts mehr posten. Es sei denn ich stoße noch auf den ein oder anderen gute Artikel im Net.

  • Donnerstag wirkt wie Freitag 4. November 2010

    Ich fühle mich heute irgendwie wie Freitag. Mir kommt es vor als wäre die Woche schon vorbei. Außer der ein oder anderen Besprechung heute in unserem Arbeitskreis, wirkt es sogar hier als wäre Freitag. Nichts desto trotz, es ist nicht Freitag und ich habe heut noch soviel vor. Werde heute noch Kuchen backen, morgen ist eine Party von unserem Arbeitskreis, da wird ein Kuchen benötigt. Es handelt sich zwar um eine Motto-Party (auf sowas stehe ich ja nicht besonders), bei der sich die Leute mal wieder nicht auf nur ein Motto einigen konnten. Also gibt es insgesamt vier Mottos: Disney-Zirkus-Superhelden-Klischee-Party. Ich mach den Clown, da brauch ich mich nicht zu verstellen. Ha ha ha...
    Das Rezept von dem besagten Kuchen werde ich dann auch hier posten, es ist ein oft gelobtes Rezept für sog. Fanta-Schnitte. Bis dahin....

  • Praktikum Mittelohrpräparation 2. November 2010

    Heute ist bei mir an der Arbeit Praktikum. Das heißt ein paar Biologie-Studenten präparieren heute einen Kopf von einer Wüstenrennmaus. Da ich als Aufsicht mit dabei bin, werde auch ich mir das antun. Aber ich habe ja letztes Semester selber an so einem Kopf herum präpariert. Ich bin gespannt was es wird...ob ich noch weiß wie Präparieren geht.

  • Wieder länger auf Arbeit. 1. November 2010

    Seit dem bei mir an der Arbeit mein Experimente wieder funktionieren. Verbringe ich auch den ein oder anderen Tag länger in der Universität. Leider aber meistens damit meine Tierchen wieder aus der Narkose aufwachen. Auch heute sitze ich gerade hier an meinem Arbeitsrechner und schreibe während mein Tier ganz zögerlich nur den Kopf bewegt. Aber ich denke/ hoffe das ich auch so in 30-60min gehen kann. Dann sollte der kleine vielleicht so fit sein, das man ihn wieder zu seinen Artgenossen setzen kann. Ich jedenfalls freue mich auf Feierabend und auf Abendbrot.....HUNGER.

    Heute war auch Gaia wieder mit da, hat mir ganz seelenruhig bei meinen Versuchen zugesehen und gewartet bis alles fertig ist. Zwischendurch eine kleine Runde spielen, da ist der Hund doch richtig glücklich. Aber ich denke auch sie freut sich auf zu Hause.

    Bis bald

  • Montag….was soll man mehr erwähnen 18. Oktober 2010

    Heute habe ich mich den ganzen Tag mit EINEM PC beschäftigt. Da wollte glatt ein Treiber für ein Gerät nicht so, wie ich das wollte. Leider hatte es soviel Zeit gekostet, dass man kaum noch zu etwas anderem gekommen ist. Außer die morgendlichen Fledermausarbeiten und Reinigungen hat man nicht wirklich mehr gemacht. Zuletzt ein paar Kabel gelötet und geschaut das meine eigene Versuchs-Software stabil läuft. Das war sozusagen mein Arbeitstag, ich hätte mich lieber mit dem ein oder anderen Gerbil beschäftigt, aber man kann ja nicht alles haben. Morgen werde ich mich endlich wieder den kleinen mongolischen Wüstenrennmäusen widmen. Weh nicht....ich schiebe das nun schon den 6ten Tag vor mir her. LG an alle

  • So ein Donnerstag 14.10.2010 14. Oktober 2010

    Hallo Ihr lieben,

    heute ist kein wirklich toller Tag. Bin etwas unmotiviert und habe zudem nicht wirklich die beste Laune. Wenigstens gab es heute schon was zu Essen. War mit einigen Kollegen in der Mensa und habe mir Kalbshaxe gegönnt. Leider hat es die Mensaküche wirklich geschafft ein kleines Kalb so zu Leder zu verarbeiten, dass es im Mund einem Gummiball gleich kam. Dennoch war es wenigstens was für den Magen. Ansonsten sitze ich an der Arbeit und habe angefangen diesen artikel für heute zu schreiben. Ich denke da kommt auch noch ein wnig dazu, zumindest sobald ich heute was anderes sehe außer Arbeit, PC und Laborgeräte.